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Kleben
Leider muss es häufig zu einem „Findungsschlag“ kommen um zu
merken, dass in einem Steinbrocken etwas zu finden ist. Das ist aber in der
Regel kein Unglück, da wir vieles problemlos kleben können. Nachfolgend
aufgeführt sollen nun einige Kleber vorgestellt werden.
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Leider muss es
häufig zu einem „Findungsschlag“ kommen um zu merken, dass in einem Steinbrocken
etwas zu finden ist. Das ist aber in der Regel kein Unglück, da wir vieles
problemlos kleben können. Nachfolgend aufgeführt sollen nun einige Kleber
vorgestellt werden.
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Uhu /
Alleskleber
Dürfte wohl in jedem Haushalt vorhanden
sein, eignet sich allerdings nicht sonderlich gut. Klebestellen sind nicht
sonderlich fest.
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Sekundenkleber
Seit einiger zeit nehme
ich im Steinbruch beim Suchen, aber auch zu Hause bei der Präparation,
Sekundenkleber um beim Bergen oder Präparieren abgebrochene Stücke sofort wieder
anzukleben. Sehr oft musste ich zu Hause feststellen, dass ich ein Stück vom
Fossil verloren hatte:(
Bei der nachfolgenden Präparation (Strahltechnik, Rewoquat oder
Druckluftstichel) gibt es mit Sekundenkleber keinerlei Probleme. Ein weiterer
Vorteil des Sekundenklebers ist, man hat so gut wie keine sichtbaren
Klebestellen!
Ist eine der besten Varianten für dauerhafte Verbindungen. Man kann innerhalb
von ca. 60 Sekunden Teile fest verbinden. Vorsicht ist jedoch geboten, bei den
meisten Sekundenklebern sind gesundheitsschädliche Lösungsmittel vorhanden.
Außerdem ist es dem Kleber egal ob er ein Fossil oder zwei Finger miteinander
verklebt. Wenn sie also Kleber auf die Haut bekommen und fließendem Wasser
abwaschen und nicht mit den anderen Fingern wohlmöglich verreiben.
Sekundenkleber hat jedoch teilweise Probleme mit der Weiterpräparation mit
Laugen ( z.B. KOH ) Klebestellen gehen wieder auf und färben sich rot! Kleine
Teile möglichst mit Pinzette ankleben.
Zur Präparation mit
REWOQUAT sehr gut geeignet!
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AKEMI ist ein Zweikomponenten Kunstharz und es gibt verschiedenen
Gebindegrößen und Varianten. Flüssig für frische Brüche ohne fehlendes Material
oder in Pastöser Form auch zum Ausbessern und Füllen alter Brüche. Akemi lässt
sich mit extra Abtönfarben an verschiedene Gesteinssorten anpassen. Verfügbar
ist es in den Farben: honigfarben, wasserhell oder in Juragelb. Zu jeder Packung
gehört eine Tube Härter. Je nach Zugabe von Härter dauert die Aushärtung (Am
Besten die Mischungsverhältnisse einhalten, auf Beschriftung angegeben). Bei der
Aushärtung wird der Kleber warm! Der Härter muss gut mit dem Kleber vermischt
werden! Wenn dies geschehen ist zügig weiterverarbeiten. Bei zuviel Härter wird
der Kunstharz zu heiß, wird dadurch spröde und bekommt Risse, verliert also an
Festigkeit. Was natürlich nicht gewünscht ist: Also lieber etwas weniger mit
längerer Abbindezeit!
Zur Festigung von Fossilunterseiten (dünne Platten) können zusätzlich
Glasfasermatten ( wie im Bootsbau, Karosseriebau ) mit eingearbeitet werden.
Akemi lässt sich im gehärteten Zustand gut weiterbearbeiten. ( schleifen - sägen
- polieren )
Ich nehme bei Klebe –/ oder Fehlstellen zum „Tarnen“ der Stelle
zerriebenes Originalgestein (hergestellt aus Präparationsresten die mit dem
Mörser zerkleinert wurden) und streue es bevor der Kleber fest ist, auf die
Klebestelle. Auch kann man in den Kleber selbst „Gesteinsmehl“ für die
Farbkorrektur drunter mischen.
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Heißkleber
Eine Möglichkeit sehr schnell etwas zu verbinden. Eignet sich nicht sonderlich
für dauerhafte Verbindungen mit starken Belastungen. Hiermit lassen sich aber
z.B. gut Haken und Ösen an Fundstücken anbringen. Auch wenn Ständer mit dem
Fossil verbunden werden müssen ist dies die ideale Klebetechnik. Außerdem lassen
sich Klebestellen einfach korrigieren ( heiß machen und auseinander ziehen oder
Klebestelle korrigieren )
Vorsicht aber
der Kleber wird bei der Verarbeitung in der Pistole über 100 Grad warm –
Verbrennungsgefahr der Finger.
6. Ergänzen
Hier bin ich leider kein Fachmann und muss auf fremde Erfolge
verweisen. Ein Bekannter aus Hamburg hat es dort zu tollen Ergebnissen gebracht.
Fehlende Teile von Ammoniten hat er so gut ergänzt, dass es nicht wenig Mühe
gekostet hat, dies zu erkennen.
Am besten gehen Ergänzungen mit AKEMI. In Pastenform lässt sich
der Kleber mit verschiedenen Abtönfarben oder mit dem Mörser hergestelltes
Gesteinsmehl gut vermischen und weiter verarbeiten. Nach aushärten des Materials
lässt sich der AKEMI sägen, schleifen, fräsen oder polieren.
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